Eine Synthese in mehrere Audio-Segmente aufteilen
15-09-2025 , 27-04-2026
Teile eine Synthese in mehrere herunterladbare Audio-Segmente auf — mit dem <cut/>-Tag. Ein einziger Klick auf Konvertieren liefert für jeden Abschnitt deines Textes eine saubere, eigenständig benannte Datei — kein Audacity, kein manuelles Schneiden.
<cut/>-Tag, den du einfügst. Füge den Tag mit einem Klick aus der Werkzeugleiste ein oder tippe ihn von Hand. Mit einem name-Attribut bekommst du einen eigenen Dateinamen — jedes Alphabet funktioniert, von akzentuiertem Latein über Kyrillisch bis hin zu Chinesisch und Arabisch.
Starte mit dem leeren Editor
Der Cursor blinkt am Anfang der Zeile — bereit für dein Skript.
Tippe deinen Text und setze den Cursor an eine Trennstelle
Schreib dein Skript — Absätze, Kapitel, Podcast-Intros, was auch immer dein Projekt braucht. Setz dann den Cursor dorthin, wo ein Segment enden und das nächste beginnen soll.
Klick auf den Cut-Button in der Werkzeugleiste
Der Cut-Button sitzt in der Editor-Werkzeugleiste — das kleine Scheren-Icon neben SSML. Ein Klick fügt an der Cursor-Position einen <cut/>-Tag ein. Wiederhole das an der nächsten Trennstelle für einen zweiten Cut. Zwei Cuts ergeben drei Segmente.
Empfohlene Obergrenze: 1.000 kurze Segmente pro Projekt oder 500 längere.
Drück auf Konvertieren — heraus kommen drei automatisch benannte Segmente
SpeechGen rendert den gesamten Text als eine einzige Synthese (damit Timing und Intonation über alle Segmente hinweg stimmig bleiben) und zerteilt das Audio dann an jedem <cut/>-Tag. Jedes Segment bekommt automatisch einen Namen aus den ersten Worten seines Textes — zum Beispiel {projectId}_1_kapitel-eins-die-reise-beginnt.
Im Ergebnisbereich erscheinen zwei neue Buttons: Segmente herunterladen (ZIP) schnappt sich alle Dateien auf einmal; der Pfeil klappt eine Liste auf, in der jedes Segment einen eigenen Download-Button hat.
Du willst eigene Dateinamen? Füge ein name-Attribut hinzu
Tippe das name-Attribut direkt in einen beliebigen <cut/>-Tag. Nutze beliebige Buchstaben, Satzzeichen oder nicht-lateinische Alphabete — akzentuiertes Latein, Kyrillisch, Chinesisch, Arabisch — jedes Unicode-Zeichen bleibt im Dateinamen erhalten:
Das name-Attribut gehört zu dem Segment, das an diesem Tag endet. So benennt name="chapter-1" am ersten Cut das erste Segment um.
Konvertiere erneut — die Segmente haben jetzt deine eigenen Namen
Drück auf Konvertieren. Derselbe Text wird neu gerendert (oder aus dem Cache geladen, falls unverändert) und wieder zerschnitten — diesmal liefern die benannten Cuts chapter-1.mp3 und chapter-2.mp3 statt automatisch erzeugter Namen.
Wenn du nur einen Dateinamen änderst und denselben Text neu vertonst, erkennt SpeechGen das unveränderte Audio und verbraucht keine zusätzlichen Limits.
Lade alle Segmente auf einmal oder einzeln herunter
Das Ergebnis-Panel bietet zwei Download-Optionen: ① Segmente herunterladen (ZIP) schnappt sich alle Dateien auf einmal — perfekt für Batch-Workflows. ② Der Pfeil klappt eine Liste aller Segmente auf, jede Zeile mit eigenem Download-Button.
Jedes Segment trägt den Namen, den du vergeben hast
Die Liste zeigt jedes Segment mit Länge und Download-Button. Selbst benannte Segmente — wie die hervorgehobenen Zeilen chapter-1 und chapter-2 — behalten exakt den Namen, den du eingetippt hast. Automatisch benannte Segmente nehmen ihren Namen aus den ersten Worten des Textes.
Standard-Schema für Dateinamen: {projectId}_{position}_{transliterated-text}. Mit name="..." wird der Dateiname genau das, was du eintippst.
Das Ergebnis
Hör dir die fertige Synthese an — drei Hörbuchkapitel in einem Rendering, in einzelne Dateien zerschnitten:
Drei Kapitel · Aoede
Eigene Dateinamen im Detail
Das name-Attribut an einem Cut-Tag wird zum Dateinamen des entsprechenden Segments. Der Tag muss am Ende des Segments stehen, dessen Namen du festlegen möchtest.
Du kannst Leerzeichen, Bindestriche, Unterstriche und beliebige Unicode-Buchstaben verwenden. Wenn du kein name ergänzt, erzeugt SpeechGen automatisch einen Namen aus den ersten Worten des Segments.
Vertonst du denselben Text erneut, nachdem du nur die Dateinamen geändert hast, nutzt das System das bestehende Audio weiter und zieht keine zusätzlichen Limits ab — praktisch, wenn du Namen für einen größeren Batch noch feinjustierst.
Segment-Limits
Bis zu 1.000 kurze Segmente oder 500 längere Segmente pro Voiceover-Projekt. Tauchen leere Segmente in der Ausgabe auf, hast du das Limit erreicht — teile deinen Text in zwei separate Projekte, um wieder Spielraum zu haben.
Wann du es einsetzt
Überall dort, wo du sonst Audio in Audacity oder deiner DAW von Hand schneiden müsstest. Eine unvollständige Liste:
Bildung
- Hörbuchkapitel oder Absatzblöcke
- Audio-Lektionen, aufgeteilt nach Thema oder Unterthema
- Fremdsprachenmodule (Vokabeln, Dialog, Übungen)
- Audio-Quiz, aufgeteilt nach Frage
- Vorlesungen, Seminare, Fernlern-Einheiten
Medien & Unterhaltung
- Podcast-Intros, -Segmente, Werbespots, Outros — jeweils als saubere Datei
- Filmzitate per Batch aus einer Google-Tabelle vertont
- Szenen-Audio für Hörspiele, Theaterproduktionen, Indie-Games
- Trailer-Voiceovers in mehreren Längen aus einem Rendering
Tourismus & Reisen
- Audioguides für Touristenrouten (eine Datei pro Sehenswürdigkeit)
- Sicherheitsdurchsagen an Bord, segmentweise
- Begrüßungsbotschaften im Hotel nach Service
- Nationalpark-Wegekommentare
Business & Gesundheit
- Onboarding-Module für Mitarbeitende
- Produkt- oder Service-Walkthrough-Dateien
- Kundenstimmen- oder Testimonial-Reels (eines pro Zitat)
- Geführte Atem- oder Meditationssitzungen, aufgeteilt nach Phase
- Reha-Übungs-Audio für Patient:innen, eine Datei pro Bewegung
Kombiniere das mit einer Google-Sheets-Vorlage, wenn du auf einen Schlag dutzende Segmente benennen willst.